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Natürliche Hormontherapie - das Buch
Natürliche Hormontherapie –
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Hormone – die Botenstoffe im Körper – haben vielfältige und wichtige Aufgaben, die wir erst dann merken, wenn sie fehlen. Diese Lücke kann durch naturidentische Hormone, die aus bestimmten, von Pflanzen stammenden Stoffen gewonnen werden, ausgeglichen und die Hormonbalance wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Denn nur das Gleichgewicht der Hormone ermöglicht das geordnete Zusammenspiel unserer Körperfunktionen und ist deshalb unverzichtbar für unsere Gesundheit.

Hormone arbeiten wie Enzyme nach dem »Schlüssel-Schloss-Prinzip«, d.h. das Hormon – der Schlüssel – passt exakt in die richtige Andockstelle im Körper – dem Schloss – um die biologisch richtigen Funktionen auszulösen.

Synthetische Hormone oder besser Medikamente mit hormonähnlicher Wirkung, die fälschlicherweise – auch von Fachleuten – Hormone genannt werden, sind wie nicht exakt kopierte Schlüssel, die nicht genau oder an falschen Stellen passen. Denn die richtige, biochemische Struktur ist entscheidend! Ob es sich um echte, bio-identische Hormone handelt, die jenen in unserem Körper exakt gleichen, oder ob wir es mit synthetischen, künstlichen, unserem Körper fremden Stoffen zu tun haben, entscheidet sich dadurch, dass das Produkt aus dem Labor, »die Kopie«, in allen Punkten identisch ist mit unserem körpereigenen Hormon – dem »Generalschlüssel« – und das nicht nur ungefähr, sondern ganz exakt und genau!

Dass die Behandlung mit natürlichen, naturidentischen Hormonen so wenig bekannt ist, liegt eindeutig am kommerziellen Interesse der Pharmaindustrie. Alles, was in der Natur vorkommt, kann nicht patentiert werden und ist damit für diesen Industriezweig uninteressant. Also werden die Stoffe, die in der Natur vorkommen, im Labor künstlich verändert, nur so können sie patentiert und mit großem Gewinn vermarktet werden.

Der entscheidende Nachteil ist, dass sie jetzt nicht mehr identisch mit den biologischen Hormonen sind und daher haben sie nur noch Teilwirkungen der biologischen Originale. Dafür besitzen sie aber viele und teilweise auch erhebliche, unerwünschte Wirkungen, die verharmlosend »Nebenwirkung« genannt werden.

Seit dem Abbruch der »Amerikanischen Studie zur Frauengesundheit unter Hormonersatztherapie« (Women’s Health Initiative, WHI), 2003 wurde öffentlich, dass die jahrelange Einnahme künstlicher, körperfremder »Hormone« für die betroffenen Frauen mit einem erhöhten Krankheits- und Sterberisiko wie Herzinfarkten, Brustkrebs, Gebärmutterkrebs und Schlaganfällen verbunden ist.

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